Als sich am Samstag das Wetter änderte und Nebel und Nieselregen die Wege und Straßen sehr glatt werde lies, was ich schon sehr skeptisch für Sonntag. Aber gegen Abend wurde es wärmer und die Glätte war wieder weg. Leider war es in der Nacht zu Sonntag wieder kälter und Sonntag morgen waren viele Wege wieder sehr glatt.
Mit dem Auto kam ich problemlos am heutigen Start, dem KuFa Haus an. Aber ein kurzer Blick auf den Ringgleisweg bereiteten mir Sorgen. Aber die ersten Teilnehmenden trafen ein und auch mein Telefon klingelte. Mein Nachbar war auf dem Ringgleis zwischen Celler Str. und Madamenweg laufen und warnte mich von heftiger Glätte. Was tun? Die zündende Idee kam von Michael R.: „Lass uns die Laufrichtung ändern und nicht wie geplant Richtung Nordwesten starten, sondern Richtung Südosten, da sind Schotterwege“
Um 10:00 Uhr standen alle 34 Teilnehmende im Bistro vom KuFa Haus, ich habe alle begrüßt und wir haben gemeinsam die eisige Streckensituation besprochen und die Eigenverantwortung besprochen, denn wir haben nur zum Mitlaufen eingeladen, jede/r läuft auf eigene Verantwortung und alle wollten mitlaufen.
Um 10:10 Uhr startete die erste Gruppe, die ein Lauftempo von 6:30 min/km und langsamer angepeilt hat und trotz Schotterwegen war es stellenweise immer wieder glatt. Da aber alle umsichtig waren und vorne laut rufend vor glatten Stellen gewarnt wurde, klappte es bestens.
Die zweite Gruppe (Tempo 5:45 Uhr) ging 10:21 Uhr auf die Strecke, geplant war das Timing so, dass beide Gruppen bei km11 am Verpflegungsstand ankommen. Das hat ganz gut geklappt und wir konnten uns dank Bettina B. (Assekind) mit warmem süßen Tee und ein paar Snacks stärken.
Drei Teilnehmerinnen sind hier geplant ausgestiegen. Nach ca. 10 min. Pause ging es laufend weiter auf die zweiten 11km, hier zog es sich auseinander, wir haben die klassischen Gruppen aufgelöst und es bildeten sich kleine Laufgrüppchen, die dann zwischen 12:45 Uhr und 13:00 Uhr wieder am KuFa Haus angekommen sind.
Trotz der schwierigen Verhältnisse und dank des umsichtigen und vorsichtigen Verhaltens aller Teilnehmenden sind alle sturzfrei und unverletzt ins Ziel gekommen. Hier gab es dann nochmal warmen Tee und eine kleine Gruppe hat dann noch quatschend und klönend im Bistro des KuFa Hauses den Lauf ausklingen lassen.
Einen wortwörtlichen guten Rutsch ins Neue Jahr 2026… bei den nächsten Ringgleisläufen
[Fotos folgen]